Diese Woche stand im Zeichen der Qualität – drei Einheiten, die es in sich hatten: schnell, schnell und lang. Was bedeutet das? Als Ultramarathonläufer weiss ich, dass es nicht nur auf die Kilometer ankommt, sondern auch auf die Intensität der Trainingseinheiten.
Am Dienstag war es Zeit für den ersten Test: 5x 6 Minuten im knackigen Schwellenlauftempo. Mit jeder Wiederholung spürte ich, wie sich mein Körper an die Belastung gewöhnt, während die Beine brannten. Dazwischen lagen 90 Sekunden Trabpause. Diese Art von Training ist mehr als nur körperliche Härte; es ist eine Lektion in mentaler Stärke.
Kaum hatte ich mich vom Dienstag erholt, wartete am Donnerstag schon die nächste Herausforderung. Hier standen 12x 90 Sekunden auf dem Programm – wieder schnell, wieder intensiv, mit nur 40 Sekunden zum Durchatmen dazwischen. Diese kurzen, schnellen Intervalle bringen meinen Puls in neue Höhen und sind ein echtes Mentaltraining: Nicht aufgeben, wenn es brennt!
Den Abschluss bildet wie gewohnt die lange Einheit am Samstag. Da ich aktuell noch nicht im Ultratraining stecke, sind die langen Läufe am Wochenende etwas kürzer als sonst – aber sie bilden trotzdem das zentrale Element meiner Wochenroutine. Zusammen mit den regenerativen Trainings kamen 110 Kilometer zusammen.
Jede dieser Einheiten fordert mich auf ihre eigene Weise heraus. Von schnellen Intervallen über erschöpfende Schwellenläufe bis zum ausgedehnten Trainingslauf am Wochenende – so bleiben Motivation und Abwechslung hoch. Ich spüre, wie ich von Woche zu Woche stärker werde.




