Am Mittwoch stolperte ich rein zufällig über den Spendenmarathon der l’Unique Foundation. Die Stiftung sammelt Geld für den Bau sanitärer Anlagen für Kinder in Nepal, um die hygienischen Bedingungen und die Lebensqualität vor Ort nachhaltig zu verbessern. Ich fragte spontan beim Veranstalter nach, ob trotz der verpassten Anmeldefrist noch ein Startplatz frei wäre. Nur drei Tage später stand ich an der Startlinie.
Am Vorabend lud das l’Unique zu einer Pastaparty ein, um die Kohlenhydratspeicher für den grossen Tag maximal zu füllen. Am Samstagmorgen um 9.00 Uhr fiel dann der Startschuss. Begleitet vom Applaus der Fans ging es vor der Wall of Fame im Gerbergässlein los. Vier Runden auf Stadtbasler Boden warteten auf uns.
Das Ganze war kein typischer Massenstart-Marathon, bei dem jeder verbissen für sich die Strecke absprintet. Bei uns stand der Teamgedanke im Vordergrund. Wir begleiteten den Initianten des Projekts, Fabio Gallacchi, und pushten ihn gemeinsam, damit er die vollen 42,195 Kilometer durchbeissen konnte. Am Ende haben drei Läufer diesen besonderen Marathon gefinisht und ich war stolzer Teil dieses Trios.

Am Rande erwähnt: Der Trainingsplan verlangte heute 50 Kilometer. Also gönnte ich mir vor dem Marathon zur Einstimmung schon einmal lockere 10 Kilometer.
