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Drei Wochen sind seit dem Backyard-Ultramarathon in Ettingen vergangen. In dieser Zeit reduzierte ich mein Laufpensum bewusst stark und verzichtete komplett auf Kraft- und Koordinationstraining. Körper und Geist sind nun wieder frisch, die Akkus aufgeladen!
Die erholsame Auszeit nutzte ich nicht nur zur Regeneration, sondern auch, um ein paar Tage Ferien im Saarland und Luxemburg zu verbringen.
Jetzt brennt das Feuer wieder und die Motivation ist zurück! Ich kann es kaum erwarten, ins strukturierte Training einzusteigen. Neue Ziele und Herausforderungen stehen an und ich freue mich darauf, mit voller Energie die nächsten Abenteuer anzugehen.


Nach meinem 24-Stundenlauf gönnte ich mir erstmals eine komplette Laufpause von fünf Tagen. Danach ging es für zwei Wochen auf die griechische Insel Kreta in die Ferien. Dort genoss ich die Auszeit vom Alltag mit viel Sonne, Meer und gutem Essen. Während dieser Zeit trainierte ich ganz nach Lust und Laune, ohne festen Plan, einfach worauf ich gerade Lust hatte. So kamen pro Woche etwa 40 Laufkilometer zusammen – also eine gute Balance zwischen Erholung und Bewegung.





Woche 1 nach dem Unfall: Null Rennkilometer!!! Dafür Beine hochlagern und viele Stunden Passivsport am TV.

…an einem Sonntag während eines regenerativen Dauerlaufes. Links abbiegen oder geradeaus weiter? Der Kopf lief geradeaus und die Beine bogen links ab. Multitasking kann ich nicht und so kam es, dass mein linker Fuss zuerst umknickte und ich folglich auf den Boden stürzte. Als ehemaliger Judoka gekonnt, was mir eine gröbere Schulterverletzung ersparte. Sofort aufstehen und weiterlaufen dachte ich, weil ein paar Sonntagsspaziergänger meine akrobatische Einlage verfolgten. Zuerst aber noch einen Blick auf meine neue Errungenschaft, eine Fenix8. Hat sie etwas abbekommen? Nein, keine Kratzer und sie läuft noch, Glück gehabt! Leider nur halbes Glück, denn ich konnte den Laufschritt nicht mehr aufnehmen und musste auf einem Bein nach Hause humpeln.

Nach langem Zögern ging ich einen Tag später unfreiwillig zum Ortho-Notfall. Siehe da, das Gefühl täuschte mich nicht. Die Diagnose: Eine Abrissfraktur am Sprungbein, bei dem ein Knochenfragment durch den starken Zug an einer im Knochen verankerten Sehne aus dem Knochen herausgerissen wurde. Die weiteren Verletzungen sind nicht erwähnenswert.
So trage ich nun dieses neue Modell von «Schuh» und muss mein Bein hochlagern, was ich – nur aus dem einen Grund – auch umsetze. Warum? Das ist doch klar: Ich will wieder raus, Kilometer fressen, ans Limit gehen oder zusammengefasst, Spass haben!

Diese Woche ist die Urkunde zum 100. Finish eingetroffen. Vielen Dank an den 100 Marathon Club Schweiz.
