Bonjour Mulhouse

Heute war das Ziel klar definiert: Um 11:19 Uhr fährt der Zug in Mulhouse zurück nach Basel. Diese Strecke war ich bisher noch nie gelaufen, deshalb rechnete ich eine Zeitreserve ein. Aber das wäre nicht nötig gewesen. Nach der Basler City verläuft die Strecke ab Hüningen alles dem Kanal entlang. Zuerst durch die Petite Camargue Alsacienne und dann weiter am Rhein-Rhône-Kanal. So kam ich viel zu früh in Mulhouse an und konnte noch eine zusätzliche Sightseeing-Tour geniessen; selbstverständlich rennend.

Trainings”pause”

Die vergurkte Frühlingssaison ist analysiert und abgehakt. Das Positive: Es kann nur besser werden und habe ich wieder etwas für die Zukunft gelernt. In den nächsten vier Wochen rückt das Lauftraining ein wenig in den Hintergrund. Dafür habe ich mehr Zeit für das Biken, Sprung-Krafttraining und Planken. Beim Planken versuche ich meinen persönlichen Rekord von aktuell 43 Minuten auf 60 Minuten hochzuschrauben. Ende Juli geht es dann in den 6,7067-Modus, um am 21. September 2024 bereit für die nächste Herausforderung zu sein.

Power für die Oberschenkel

Versagt und verloren…Da gibt es nichts schön zu reden.  Ein halbes Jahr Vorbereitung endete mit dem Aufgeben und Ausstieg aus dem Rennen nach knapp 60 Kilometern. Mein Magen hat sich nach dem 30. Kilometer ein paar Mal gekehrt und ich musste übelst kotzen. Was ich danach wieder aufnahm, spülte in doppelter Menge wieder heraus. Ich muss nun diese Niederlage zuerst einmal verdauen und dann greife ich wieder an!

nass

Gewöhnlich laufe ich am Wochenende um einen See oder entlang eines Flusses. Heute begleitete mich das Wasser auf eine andere Art. Die Strecke war teilweise überflutet und es wurde seeeehr feucht. Solche Trainings machen richtig gute Laune.

LongRun

Heute lief ich meinen letzten Fünfziger vor dem Hunderter in Biel. Das war mein 11. Trainingslauf – zwischen 42,195 und 60 Kilometer – in diesem Jahr.

Diese Woche kamen 141.1 Laufkilometer zusammen:

Thunersee Ultramarathon

Am Samstag war um 4:45 Uhr Tagwache. Nach einem Kaffee und zwei Honigbroten ging es mit dem Zug nach Thun, wo sich um 8:30 Uhr eine grössere Gruppe von Lauffreaks traf. Das Ziel aller war, den See innerhalb von 12 Stunden zu umrunden. Gelaufen wurde dabei auf dem Panorama Rundwanderweg Nr. 26 von Thun in Richtung Spiez nach Interlaken und dann auf der anderen Seite über die Beatus-Höhlen wieder zurück nach Thun. So kamen 60 Kilometer und knapp 2’000 Höhenmeter zusammen; dies in (m)einer Zeit von 7:02:06 Stunden. Super organisiert (merci viu mau Tinu), eine abwechslungsreiche Strecke, bestes Laufwetter und ein Hopfengetränk nach dem Zieleinlauf – was will man mehr an einem Pfingstsamstag.

Streckenprofil

Schilderwald

Während den langen Läufen entdecke ich immer wieder kuriose Objekte oder sonstige schräge Gestalten. Beim heutigen LongRun durch einen Teil des Elsasses waren es Verkehrsschilder, die mich zum Schmunzeln brachten. Das Training fiel heute ein wenig kürzer aus, weil es nächste Woche richtig anstrengend wird.