Archiv der Kategorie: News

LWS b(l)ockt

Momentan läuft es nicht rund. Die Lendenwirbelsäule zwickt und blockiert regelmässig. Der Wochenumfang beläuft sich gerade einmal auf 5 Kilometer. Aber es kommen bestimmt auch wieder bessere Zeiten. Mit Krafttraining sowie Stabilisierungs- und Mobilisierungsübungen versuche ich den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dranbleiben und nach vorne schauen.

Abschied

Liebe Papi, am friehe Zischtigmorge bisch Du für immer yygschlofe. Mir sind fescht trurig, dass jetzt nüm bi uns bisch. Es isch e bsundere Momänt no am Mäntig gsi, wo mir – also Du, s Mami dr Mike und ich – in dim Spitalzimmer nomol alli zämme gsi sind und Di so hän könne uff em letschte Wäg begleite. Dass mir bim Verabschiede s’letschte Mol ‚tschüss‘ gseit hän, hän mir denn nonig gwüsst. Du hesch dr richtigi Wäg yygschlage und es goht Dir jetzt sicher viel besser; vorallem bisch vo dine böse Schmärze erlöst worde. Mir bhalte Di immer in Erinnerig und wäre no froh, wenn vo dim Plätzli uss e bitz uff uns luegsch und uffpassisch 😉 In Liebi, Dini Familie

…und was ich speziell no ha welle sage … DANGGE vielmol für d Unterstützig bim Sport! Wenn sich s’Ganze e wenig gsetzt het, griff ich denn wieder aa – do druff kasch Du di verlo 🙂

Tortour

Mit grosser Vorfreude und viel Motivation nahmen wir am Samstagnachmittag die Reise nach Zürich auf. Am Abend sollte der Startschuss zur Tortour Challenge fallen. Als Mitglied der Teamcrew war ich für die Verpflegung der Athletinnen vorgesehen. In Zürich angekommen erhielten wir eine SMS der Rennzentrale. Das Radrennen wurde wegen eines tragischen Unfalls, bei dem ein Radler der Ultratour verwickelt war, per sofort abgebrochen. Das war der einzig richtige Entscheid des Veranstalters! Um das angestaute Adrenalin abzulassen und die Trauer um den verstorbenen Sportsfreund zu verarbeiten, entschieden wir, die beiden Fahrerinnen, weit abseits der Rennstrecke, von Sarnen nach Hause fahren zu lassen. Sport ist das beste Ventil, Luft abzulassen und die Balance wieder zu finden.

Schöni Wiehnacht

Merry Christmas – God Jul – 聖誕快樂 – Feliz Navidad – Buon Natale – Joyeux Noël – Vrolijk kerstfeest – Veselé Vánoce – Feliz Natal – Wesołych Świąt -メリークリスマス – С рождеством! – Hyvää joulua

Herunterfahren

Ein Leistungstest und der allgemeine Gesundheitszustand ergaben keine zufriedenstellenden Werte. Der Körper braucht anscheinend ab 5zig mehr Erholung als auch schon. Ich habe deshalb die geplanten langen Laufwettkämpfe gestrichen und die Startplätze weitergegeben. Die Wartezeit überbrücke ich mit? …mit Sport selbstverständlich. Ich habe da ein paar verrückte Ideen; aber easy…

Cross du Raimeux

Kantonale Jurassische Crossmeisterschaften vom 24. März 2019

9,6 km – 168 HM – 41:46 Min. – 1. Rang M50+

Statt einem Pokal gab es direkt nach den Siegerehrungen einen Helikopterrundflug über die Laufstrecke und einen Teil der Jurakette. Das war sehr cool!

Neue Wege

“Die stärksten Menschen sind nicht immer diejenigen, die immer gewinnen. Es sind die, die nicht aufgeben, wenn sie einmal verloren haben!”

Nach drei mageren Ultrasaisons bin ich diesen Sommer hinter die Bücher und habe meinen Trainingsaufbau hinterfragt und die absolvierten Wettkämpfe nochmals analysiert. Es hat sich gelohnt! Da haben sich ein paar grobe ‘Fehler’ in den letzten Jahren eingeschlichen. Den Spass am Laufen habe ich aber trotzdem nie verloren. Seit August trainiere ich nach einer anderen Philosophie mit spannenden Ansätzen …und es funktioniert.

Ich bin nun bereit, im Jahr 2019 ein grosses Abenteuer anzugehen; den SPARTATHLON. Für die Teilnahme brauche ich im Februar aber zuerst ein wenig Glück, um einen Startplatz für dieses Rennen zu erhalten. Die Anzahl ist auf (weltweit) 390 Teilnehmende begrenzt.

Wer den Spartathlon noch nicht kennt, kann sich über diesen Link informieren. Nur soviel; das Rennen startet von der Akropolis in Athen und endet in Sparta. Dazwischen liegen 246 Kilometer. Das Zeitlimit beträgt 36 Stunden.