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ParkRun

Eine Woche nach dem DNF in Verona wollte ich vor der Regenerationspause noch einen Wettlauf finishen. Am Besten kurz und schmerzlos.

Zieleinlauf nach 5 Kilometer: Australien – Schweiz – Luxemburg; stattgefunden hat der ParkRun in Deutschland – also international wie letzte Woche.

Letzte Tests

Die Vorbereitungen zum 24-Stundenlauf sind abgeschlossen. Zwei Wochen vor dem Wettkampf lief ich nochmals ein sehr lockeres und längeres Training im grünen Bereich; 35 Kilometer mit einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 108 Schlägen pro Minute. Auch alle anderen Werte passen und stimmen mich zuversichtlich. Im August kamen 765,2 Laufkilometer zusammen und bis zum 4. September bereits über 4’000 Jahreskilometer. In den nächsten beiden Wochen ist Tapering angesagt, damit ich am Tag X meine Höchstform abrufen kann.

Wochenkilometer

Das war eine umfangreiche Trainingswoche. Es kamen 255,3 Kilometer zusammen! So viel wie schon lange nicht mehr. Jeder einzelne Meter hat Spass gemacht und ich bin ohne grössere Schwierigkeiten durch die Woche gekommen. Einzig die Wärme der letzten Tage war teilweise eine Herausforderung. Es dauert nun noch fünf Wochen bis zur 24-Stundenlauf EM. Zeit genug für den letzten Feinschliff und die anschliessende Taperingphase.

(Fruchtige) Zwischenverpflegung unterwegs:

Runde(n)

Diese Woche war Regeneration angesagt, das heisst weniger Umfang und keine Tempoeinheiten. Am Wochenende durfte der LongRun trotzdem nicht fehlen. Dieser fiel mit etwa vierzig Kilometer aber auch kürzer aus. Statt eine grosse Schlaufe abzuspulen, lief ich fünfunddreissig Runden im Park, um gleichzeitig die mentale Stärke zu trainieren.

Monatsabrechnung

Im Juli kamen einige Laufkilometer zusammen:

Das entspricht einem Tagesschnitt von 21,21 Kilometer. Die kürzeste Einheit betrug 5,02 Kilometer und beim längsten LongRun ackerte ich 73,28 Kilometer ab. Bis zur 24-Stundenlauf Europameisterschaft in Verona geht es noch knapp 50 Tage. Für den letzten Feinschliff reise ich im August nach St. Moritz ins Trainingscamp.

auswärts

Am Samstag lief ich meinen LongRun in einer anderen Region. Ursprünglich war ein Treffen mit dem 24-Stundenlauf-EM-Kader geplant. Dieses fiel aber kurzfristig ins Wasser. Ich reiste trotzdem nach Bern und startete meinen Trainingslauf beim Bahnhof. Bereits nach fünf Minuten zog ein heftiges Gewitter über die Stadt und es regnete danach eine gute Stunde. Die ersten 35 Kilometer lief ich entlang des Aareuferwegs bis nach Thun. Danach einen längeren Abschnitt direkt am Thunersee bis Merligen. Dort ging es hoch zu den Beatushöhlen und später wieder runter in Richtung Interlaken. Weil es noch zu früh für die Rückreise war und sich die Beine noch (oder wieder) gut anfühlten, zog ich nach Ringgenberg am Brienzersee. Das hört sich alles relativ “easy” an. Aber zweimal klopfte der Hammermann heftig bei mir an. Aber das gehört auch dazu, das ist Ultrarunning.