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Länger als geplant

Heute lief ich das erste Mal wieder einen Abschnitt durch Frankreich. Vorbei an meiner Lieblings-Boulangerie, aus der es nach butterzarten Croissants roch. Weil alles passte, verlängerte ich mein Lauftraining um eine Stunde. Diese Woche erfuhr ich, dass meine geplanten Wettkämpfe im Oktober und November ins Wasser fallen. Deshalb fängt die Trainingsplanung wieder von vorne an. Kein Problem – die Gesundheit geht immer vor.

Runden

75 Runden im Park. Das Gedankenkarussell herunterfahren und das Geschehen beobachten; das ist mein Rezept, um ein solches Training durchzuziehen. Stelle dir nie die Sinnfrage! Zwischendurch ein Becher Wasser mit einer Salztablette vermengt und die Einheit ist bereits wieder vollzogen.

Resultat

Ohne Plan aber mit einer Idee lief ich heute einmal los. Ich wollte mindestens 50 Kilometer oder 6 Stunden lang die Beine bewegen. Es zog mich über den Passwang nach Solothurn.

Da ich vorher die Strecke nicht studierte, gab es zwischendurch ein paar Extrakilometer oder ich landete in einer Sackgasse.

Nach ein paar Stunden kam ein kleiner Hunger auf. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Langsamer Langer

Heute lief ich meine lange Trainingseinheit bewusst langsam(er). Ziel des Trainings war, am Ende das Gefühl zu haben, nochmals ein paar Kilometer oder Stunden weiter laufen zu können. Ja, diesen Eindruck hatte ich nach dem Training; ich fühlte mich sogar besser als vorher.

Umrundung

Nachdem ich letzte Woche zum höchsten Punkt des Kantons Basel-Stadt lief, umrundete ich heute einmal die Stadt. Langsam gehen mir die Kilometer aus.

Diese Woche erreichte mich noch die Meldung, dass mein im September geplanter Wettkampf “Ultratour du Leman” abgesagt wird. Die Ultratour ist ein Nonstopplauf rund um den Genfersee mit knackigen 175 Kilometer.

Ich werde mir nun gelegentlich ein eigenes Ziel für den Sommer/Herbst definieren, da in diesem Jahr vermutlich keine Laufveranstaltungen mehr stattfinden werden.

LongRun Nr. 6/2020

Heute lief es dem Rhein entlang abwärts bis zum Kraftwerk in Kembs-Loechlé und danach wieder rheinaufwärts bis zum Kraftwerk in Birsfelden. Gefühlsmässig hätte ich heute diese Strecke zweimal laufen können … aber … ich will es ja nicht übertreiben.